Wasser – Qualität und Preis durch Privatisierungspläne gefährdet

die EU fordert für die kommunale Wasserversorgung eine europaweite Ausschreibung. Hier entsteht ein milliardenschwerer Markt zu Lasten der Verbraucher.

Der Westdeutsche Rundfunk zeigt in einem TV-Beitrag der Sendung „Monitor“ vom 13.12.2012 (8 Minuten), wie sich das bereits negativ auf die Qualitätund die Preise von Wasser ausgewirkt hat.
www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2012/1213/wasser.php5

Die Initiative „right2water“ (Recht auf Wasser) ist ein Zusammenschluss vieler europäischer Bürgerinitiativen und Organisationen. Sie haben gegen die Liberalisierung des Wassermarkts eine „Europäische Bürgerinitiative“ (eine Art Volksbegehren) gestartet. Wenn bis September 2013 eine Millionen Unterschriften aus mindestens sieben EU-Staaten gesammelt werden, muss die Europäische Kommission einen Rechtsakt zu dem Thema vorschlagen. Das eröffnet die Chance, die Wasser-Liberalisierung zu stoppen.

Die Initiative verfolgt drei Ziele: Erstens soll die Wasser- und Sanitärversorgung für alle Menschen in den 27 EU-Staaten garantiert werden. Zweitens will sie die Liberalisierung der Wasserdienstleistungen verhindern: Die Versorgung mit Trinkwasser und die Bewirtschaftung der Wasserressourcen dürften nicht den Binnenmarktregeln unterworfen werden. Und drittens fordert sie den universellen Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung.

Bitte um Unterstützung der Europäischen Bürgerinitiative:
www.right2water.eu/de

Eine weitere Internet-Kampagne gegen die Privatisierung der Wasserversorgung wird von Campact organisiert. Über Campact können sich Menschen via Internet an gesellschaftlichen Debatten beteiligen. Der Campact-Newsletter verbindet bereits über 750.000 politisch interessierte und aktive Menschen.
Hier können Sie gegen die Privatisierung der Wasserversorgung stimmen

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